2080 – Kapitel 1 – (mit Autorenkommentar)

Wir sind wieder da. Wer dachte, das 2080 sich im Sande verlaufen könnte, hat sich geirrt. Manche Dinge brauchen Zeit, manche sehr viel. Wie viel Zeit 2080 brauchen wird, können wir heute noch nicht sagen. Nur eines wollen wir euch und uns versprechen: Solange es uns gibt, werden wir die Geschichte von Ulf Ferm voran treiben.

Da die letzte Veröffentlichung aber schon eine Weile her ist, wollen wir heute noch einmal neu starten. Mit Kapitel 1. Damit aber auch für alte und neue Hörer gleichermaßen etwas dabei ist, wollen wir zu jedem Kapitel einen kleinen Autorenkommentar dazu schreiben.

Also keine lange Vorrede mehr. Hier ist sie mit exklusivem Kommentar der Autoren. Das Kapitel 1. Wie alles begann. Der Anfang von allem. Die heilige erste Minute. Der Urknall. Die Geburtsstunde. Der Anfang vom Ende der Welt…

 

Was viele nicht wissen: 2080 war ursprünglich als Buch geplant. 2009, lange her. Wir (also die Autoren) steckten damals noch im Studium. Podcast war  irgendwie noch neu und unbekannt. Also schrieben wir uns erst einmal die Finger wund ohne groß über Dialoge nachzudenken. Über die Zukunft wie sie vielleicht sein könnte, sowohl technisch als auch gesellschaftlich. Ein Verursachergesetz, das solche Lebensmittel besteuert, die ungesund sind. Sprachsteuerung, das indiwake und den Connector am Arm. Das sind alles keine ganz neuen Erfindungen von uns. Aber trotzdem schmunzeln wir heute im April 2015 kurz vor der Einführung der apple watch, wenn wir Ulf zuhören, wie er Telefongespräche und Nachrichten über sein Handgelenk abwickelt. Ulf ist Social Ingenieur, eine Mischung aus Sozialarbeiter, Programmierer und Privatdetektiv. Er lebt in einer Zeit, in der die meiste Arbeit der Menschen von Robotern erledigt wird bzw. bald erledigt werden soll. Denn Ulf’s Aufgabe ist es „die Dinger sozialverträglich zu machen“. Es ist also genau diese spannende Zeit, von der wir uns heute fragen, ob sie eines Tages Wirklichkeit wird. Wird jeder Haushalt einen eigenen Roboter haben? Werden Autos alleine fahren und wird sich die Macht auf einige wenige Konzerne oder gar einen einzigen Konzern konzentrieren? Aber auch wenn die Technik voranschreitet. Eines scheint zu bleiben. Der Tod ist die letzte natürlich Grenze des Menschen. Das muss Ulf gleich im ersten Kapitel schmerzlich erfahren. Ein Schock für ihn. Und nicht der letzte.

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